Mai 24, 2021

Das ist Beitrag 33/100 der #100DaysToOffload-Challenge. Mein Ziel ist, hier mindestens 100 Beiträge im Jahr 2021 zu schreiben. So möchte ich für mich das Bloggen zur Gewohnheit machen.

Schon lange hat mich ein Fachbuch gedanklich (und zeitlich) nicht mehr so intensiv beschäftigt wie „Learning to Make a Difference: Value Creation in Social Learning Spaces“ von Etienne und Beverly Wenger-Trayner. (Details dazu auf der offiziellen Buchseite).

Ich habe eineinhalb Monate für die Lektüre benötigt, weil das Buch so kondensiert verfasst ist, dass ich selten mehr als wenige Seiten am Stück gelesen habe. Aber ich habe Unmengen von Passagen markiert … und noch nie so viele Lektüre-Notizen getwittert wie zu diesem Buch. (Auch das hat Zeit gebraucht … und bei meiner aktuellen Lektüre über die Zettelkasten-Methode wünsche ich mir bereits jetzt, ich hätte das Buch ‚verzettelt‘ und nicht ’nur‘ vertweetet …). Außerdem habe ich gemerkt, dass ich in den letzten Tagen in Gesprächen zu ganz unterschiedlichen Themen immer wieder an Aussagen aus dem Buch denken muss und versucht bin, sie zu zitieren. Es ist also ein Buch, dass mich beschäftigt hat und das ich allen empfehle, die sich damit auseinandersetzen, wie Menschen gemeinsam lernen.

Etienne und Beverly Wenger-Trayner beschreiben theoretisch (anhand eines sehr detailliert erarbeiteten Frameworks) und praktisch illustriert, wie sich Menschen in „Social Learning Spaces“ zusammenfinden, was diese Social Learning Spaces und insbesondere die Beziehungen der Menschen darin ausmacht, welche Wertbeiträge darin geschaffen werden und wie Facilitator Menschen in der Zusammenkunft, gemeinsamen Lernaktivität und abschließenden Auswertung und Erzählung ihrer Beiträge unterstützen können.

Bereits formal ist der Aufbau des Buchs besonders. Seine strenge Struktur ermöglicht, es auf verschiedene Arten zu lesen und unterschiedlich tief einzutauchen. Zu jedem Abschnitt finden sich nicht nur auf dem Framework basierende Erläuterungen, die praktische Anwendung anhand eines oder mehrerer Beispiele (ein zentrales Beispiel wird immer wieder aufgegriffen) und eine Zusammenfassung bzw. abschließende Reflexion, sondern auch Tabellen mit Methoden, Fragen und Hilfestellungen, die in der konkreten Umsetzung des Gelesenen hilfreich sind. Letztere habe ich oft überflogen und werde sie erst dann wieder hervorholen, wenn ich mich selbst in der Gestaltung eines Social Learning Space üben werde … . Das Buch kann also sowohl als theoretische Einführung in das Framework als auch als praxisnahes „Workbook“ gelesen und genutzt werden.

Was sind Social Learning Spaces?

Der Text startet mit einer grundlegenden Einführung in das Konzept von „Social Learning Spaces“ und die Abgrenzung zu anderen Konzepten (z. B. zu „Communities of Practice“, über die die beiden Autor*innen ja bisher schon viel veröffentlicht hatten).

Ein Social Learning Space wird als Beziehungsraum zwischen Menschen eingeführt, die gemeinsam „einen Unterschied machen“ („make a difference“). Der Blick auf die Beziehung zwischen Menschen, nicht auf den formalen Aufbau oder gar die Plattform, zieht sich durch das ganze Buch. An keiner Stelle wird vorgegeben, wo, wann, oder wie die Menschen zusammenkommen. Die Autor*innen konzentrieren sich konsequent auf die Menschen, ihr Beziehungsgefüge und ihre gemeinsame Entwicklung.

„Social relationships are what define the space, not the physical or virtual characteristics of where it happens; it is not a physical or online space. … The social space lives in the experiences of participants“

Die Teilgabe an einem Social Learning Space sei charakterisiert durch „caring to make a difference“ (angetrieben durch das Bedürfnis, darin Fortschritte zu machen und besser zu werden), „engaging uncertainty“ (mit der Lust daran, die Grenzen ihres Wissens zu verschieben) und „paying attention“ (darauf, welche Reaktionen und Ergebnisse sich offenbaren). Dieser Weg des „making a difference“ wird als ein gemeinsamer beschrieben.

Besonders schön finde ich die Beschreibung des „engaging uncertainty“, der Bereitschaft, der Lust und der Neugier, den Bereich, der zwischen dem aktuellen Wissensstand und dem Zukünftigen liegt, als Lernfeld zu verstehen, dass es gemeinsam zu entdecken gilt. Dass dies als wertvolles Lernfeld gesehen wird und nicht als zu überwindendes Hindernis, denn „when you engage your uncertainty, the world starts talking to you“ (eins meiner Lieblingszitate aus dem Buch).

Die drei Schritte zum Finden und Formen eines Social Learning Space seien deshalb … und darauf stützt sich das ganze weitere Buch und insb. das beschriebene Framework:

  1. Getting a grasp on the difference you care to make
  2. Uncovering your uncertainties to make them shareable
  3. Commiting to paying attention to see new things

(S. 29)

Die Abgrenzung zu Communities of Practices habe ich dergestalt verstanden, dass CoP bereits dauerhafte und stabile soziale Strukturen sind, während in Social Learning Spaces der gemeinsame Lernprozess im Vordergrund steht:

Es kann also Überschneidungen geben, aber es kann durchaus sein, dass sich ein Social Learning Space bildet und nach einiger Zeit wieder auflöst, ohne dass sich stabile soziale Gefüge und eine geteilte Identität aufgebaut haben.

Social Learning Spaces als arena for agency

Nach der Definition und Abgrenzung von Social Learning Spaces beschreiben Wenger-Trayner, welche Art von Wert in Social Learning Spaces geschaffen wird. Bevor sie dabei zum Herzen ihres Frameworks stoßen, den „Value-Creation Cycles“, widmen sie eine längere Passage dem Konzept von „Agency“, über das sie den zentralen Wertbeitrag von Social Learning Spaces beschreiben.

Ich habe mich mit dem Begriff lange Zeit schwergetan und mir fällt bis heute keine gute deutsche Übersetzung für „Agency“ ein .. vielleicht die ‚Handlung und Handlungsmöglichkeit‘? Geht es in Richtung eines selbst-erreichten „Empowerment“? „In the context of a social learning space, we view the engagement of uncertainty as a key act of agency.“ (S. 60). Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten im Feld der Unsicherheit. Ja, ich glaube, das ist eine Beschreibung von Lernen, die mir generell gefällt.

In welchem Wechselspiel bewegt sich Agency? Die Autoren beschreiben „four learning modes“, die Social Learning Spaces als „arena for agency“ konstituieren und die im permanenten Wechsel durchlaufen werden:

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Im Social Learning Space sind wir permanent dabei, Wert in vielfältigsten Formen zu schaffen – von Empfindungen über Einsichten, Veränderungen etc … (eine genauere Systematik der verschiedenen Formen von Wert folgen später mit den Value Creation Cycles). Weiterhin begegnen wir wertvollen Artefakten, mit denen wir weiterarbeiten … ganz selbstverständlich, in einem permanenten Kreislauf (hier muss ich, wie so oft, an Harold Jarches Seek>Sense>Share denken). „It is a flow in which one type of value is translated into another.“ (S. 63) Das geschieht in einem Feld, in das wir mit bestimmten Voraussetzungen und Erwartungshaltungen treten, eröffnet und geprägt durch „Framing“. Was wir dann darin erleben, erschaffen und verändern, wird durch uns permanent evaluiert … meist automatisch nebenbei, manchmal auch bewusst und mit besonderer Aufmerksamkeit. Unsere Erkenntnisse haben wiederum Einfluss aus unsere Erwartungshaltung. Also auch hier: Permanente Rückkopplungen, solange wir uns im Social Learning Space bewegen.

Beeindruckt war ich von dem Unterabschnitt, in dem Wenger-Trayner beschreiben, wie dieses Wechselspiel der vier Lern-Modi beschädigt werden kann, wenn die Mitglieder des Social Learning Spaces in ihrer Gestaltungshoheit beschränkt werden. Social Learning Spaces sind fragile Gebilde, wenn ihre Selbstorganisation beeinträchtigt wird. Werden von außen Erwartungen, Bewertungen, Ziele oder Dritt-Agenden in den Social Learning Space gedrückt (z. B. durch Trainer*innen, Sponsor*innen etc.), dann kann die Lebendigkeit und das Potenzial des Social Learning Space erlöschen: „The space will either be crushed and disappear as a a social learning space or, like a successful mutant, it will reconstitute itself to take account of external influences in ways that make sense internally.“ (S. 67) Ganz besonders wichtig ist hier, dass die Bewertung, welche Ergebnisse des Social Learning Space wertvoll sind, ebenfalls im Social Learning Space selbst verhandelt und geprägt wird. Wenn auch nur einer der vier Modi von außen zu stark beeinflusst wird, kann das Ökosystem kollabieren.

Das ist für mich eine besonders wichtige Aussage des Buches, an die ich seitdem oft auch in anderen Zusammenhängen denken muss.

Flow und Loops in den Value Creation Cycles

Nachdem das grundlegende Zusammenspiel der vier Felder beschrieben ist, gehen Wenger-Trayner im zweiten Teil des Buchs ins Detail und beschreiben die four learning modes aus dem letzten Abschnitt detailliert. Sie skizzieren das Framing und die Evaluation in ihren Abläufen sowie die Wertgenerierung und Transformierung in ihren verschiedenen Ausprägungen.

Dazu nutzen Sie die bereits erwähnten „Value Creation Cycles“: Verschiedene ‚Wert-Arten‘, die wir in „Flows“ und „Loops“ durchlaufen:

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Auch hier geht es wieder um das Wechselspiel der verschiedenen cycles und darum, wie gleichermaßen wichtig alle von ihnen sind. Ein Social Learning Space ist nicht nur dann ‚wertgenerierend‘, wenn ein ‚Endergebnis‘ erreicht oder eine konkrete Auswirkung z. B. auf ein Geschäftsfeld erreicht wird, sondern an Wertschöpfung ist ein komplexes Wechselspiel beteiligt. Ja, auch der „immediate value“, beispielsweise das Glücksgefühl, das ich verspüre, wenn ich mit Menschen zusammenfinde, die eine für mich erkennbar ähnliche Vorstellung dessen haben, was es zu verändern gilt.

Aus diesem Grund glaube ich z. B. auch, dass wir Peer-to-Peer-Lernangeboten wie Barcamps, die oft nur geringen „realized value“, also ‚konkrete Arbeitsergebnisse‘ hervorbringen, dafür aber enormen „immediate“ oder „potential value“ und so vielleicht auch „transformative value“, keine geringere Wertschätzung entgegenbringen sollten. Diese leider oft als negative Kritik gemeinte Frage „was ist denn am Ende bei rausgekommen?“ … sie wird dann zahnlos.

Wenger-Trayner wertschätzen die verschiedenen Cycle mit konkreten Beispielen sehr ausführlich (inklusive Beispielen für negativen Wert und Beschreibungen, was passieren kann, wenn in einem bestimmten Bereich kein Wertbeitrag erreicht wird).

Wichtig ist, dass die Wertschöpfung kein linearer Strom ist, der bei „Orienting“ beginnt, linear die verschiedenen Felder durchläuft und bei „Transformative“ endet, sondern dass sich die Cycle gegenseitig permanent beeinflussen und deshalb in Loops verlaufen. Diese Beeinflussung kann sogar zwischen Value Creation Cycles über unterschiedliche Social Learning Spaces hinweg auftreten. Verschiedene Social Learning Spaces wirken aufeinander ein und erreichen so mehr, als stünden sie alleine. Das lässt sich weiterdenken …

Framing

Nachdem Wenger-Trayner beschrieben haben, welche Arten von Werten in Social Learning Spaces entstehen können, widmen sie sich im Detail der Frage, wie das Framing des Social Learning Space stattfinden kann. Wie öffnet sich der Raum als potenzielles Lernfeld? Wie erkennen sich die Mitglieder als Lernpartner*innen? Wenger-Trayner schlagen vor, das Framing zwischen zwei Narrativen aufzuspannen: Den „Ground narratives“ (Wer sind wir, was macht uns aus, was hat uns hergebracht und was haben wir mitgebracht?) und den „Aspirational narratives“ (Wo wollen wir hin? Was wollen wir erreichen? Wie wird sich die Situation später verändert haben?)

Dazu schlagen die Autor*innen ganz konkrete Aktivitäten vor, die man als Facilitator durchführen könnte, um das Erarbeiten der Ground und Aspirational Narratives anzuregen, ohne Gefahr zu laufen, sie vorzugeben.

Besonders interessant klingen die beiden folgenden Übungen:

In „Shared timeline – three events that brought you here“ bringen die Mitglieder auf einer Zeitleiste jeweils drei PostIts an, auf denen Stichworte oder Zeichnungen zu Ereignissen stehen, die sie hierher geführt haben. Außerdem können sie PostIts in die Zukunft kleben, auf denen beschrieben ist, wo sie sich in einer imaginierten Zukunft sehen. Alle Mitglieder stellen ihre Beiträge in chronologischer Reihenfolge vor.

In der „Matrix“-Übung sammeln die Mitglieder zunächst Fragen zu Kontexten, Ereignissen, Ressourcen oder auch Zukunftvorstellungen der anderen Mitglieder. Was wollen wir voneinander wissen, um miteinander zu lernen? Diese Fragen werden in den Reihen einer Tabelle angeordnet. In den Spalten werden die Namen der Mitglieder eingetragen. Anschließend füllen alle Mitglieder ihre jeweiligen Spalten aus.

Sollten diese Übungen noch recht konkrete Narrative hervorbringen, geht es anschließend visionärer weiter: Der gemeinsamen Erarbeitung, in welcher Beziehung die Narrative zueinander stehen, mit welchen Unsicherheiten die Mitglieder in den gemeinsamen Social Learning Space treten und wie sie damit umgehen: „Aspirations and uncertainties provide the learning imperatives and it is now time for participants to imagine what a useful social learning space would look like for them.“ (S. 163) Es geht darum, eine geteilte Vision zu erarbeiten, wie der Social Learning Space erkundet und gestaltet, wie Wert geschaffen und Handlungsfähigkeit hergestellt und wie dies alles gemeinsam erreicht werden kann. Dazu schlagen die Autor*innen eine Reihe an Übungen und Fragestellungen vor, um den Framing-Prozess zu unterstützen.

Evaluation

Der letzte Abschnitt des Buches widmet sich dem letzten noch nicht detaillierten Learning Mode: Der Evaluation, welche „Difference“, welche Werte, welche Beiträge die Lerngruppe erreicht und geschaffen hat.

Bemerkenswert strukturiert und konsequent deklinieren Wenger-Trayner hier erneut die Value Creation Cycles durch und schlagen vor, Datenquellen und Indikatoren für den Wertbeitrag in jedem einzelnen Cycle zu sammeln. Wie schon vorher beschrieben finde ich überzeugend, dass auch hier die früh und vermeintlich ‚leicht‘ zu erreichenden Wertbeiträge gleichermaßen gewürdigt werden wie die hart messbaren, auf die wir uns in betriebswirtschaftlichen Settings oft einseitig konzentrieren.

Das ist hier am Beispiel der im Buch immer wieder aufgegriffenen „Phuntshok’s story“ (einem Social Learning Space, zu sehen:

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Für jeden einzelnen Value Creation Cycle listen die Autor*innen typische Indikatoren und Datenquellen auf, die das Erkennen und Beschreiben des Wertbeitrags erleichtern. Diese Listen empfinde ich auch abseits des beschriebenen Frameworks als wertvoll und möchte sie zukünftig auch in anderen Lern-Evaluationen einbeziehen …vielleicht einmal als Alternative zum altbekannten Kirkpatrick?

Nach der Identifikation von Datenquellen und Indikatoren beschreiben Wenger-Trayner im nächsten Abschnitt Möglichkeiten, um diese durch Erzählen und Zuhören zu sammeln … in Interviews, Check-In und Check-Out Übungen, in Erzähl-Kiosken oder in „Collective written stories“.

In der formalen Durchdachtheit, die das gesamte Framework und Buch prägt, schließen Wenger-Trayner abschließend den Bogen zurück zu den Ground und Aspirational Narratives, auf denen bereits das Framing aufbaut. Jetzt werden sie retrospektiv eingesetzt, um das Erreichte zu erzählen: Wie hat sich eure Ausgangssituation verändert? Wie habt ihr euch davon ausgehend entwickelt? Durch welche Ereignisse ist das geschehen? Welche eurer Erwartungen haben sich erfüllt .. und was ist anders gekommen als gedacht?

Diese beiden Narrationseben werden kombiniert mit Value Narratives, die als eine Art Zusammenfassung der Wertbeiträge des Social Learning Space den Scheinwerfer noch einmal auf verschiedene Betrachtungsfelder richten:

Und das ist erst der Anfang

Das Buch „Learning to Make a Difference: Value Creation in Social Learning Spaces“ ist als erster Band einer Trilogie erschienen. Etienne und Beverly Wenger-Trayner haben bereits ihre Pläne für die beiden weiteren Titel verraten. Besonders gespannt bin ich auf den angekündigten zweiten Teil, der sich „Social Learning Capability“ widmen wird und in dem sie ihre Theorie der Social Learning Spaces unter dem Blickwinkel der Lernförderlichkeit betrachten wollen. Es bleibt sehr spannend!

Bereits durch das erste Buch hat sich mein Blick darauf, wie Menschen sich gemeinsam zum Lernen zusammenfinden, deutlich erweitert. Gerade die groben oder feinen Unterschiede von Lerngruppen verstehe ich nun deutlich, die Rolle, die Trainer*innen und Facilitator darin einnehmen können und die Wichtigkeit verbindender Narrative.

Ich habe seit der Lektüre mit einigen Menschen tolle Gespräche darüber geführt, was Lerngruppen und Communities ausmacht – und immer wieder bin ich auf dieses Buch zurückgekommen. Vielleicht schreibe ich darüber einen der nächsten Beiträge.

100DaysToOffload: Wenn Du wissen willst, warum ich diesen seltsamen Hashtag so oft verwende, lies Dir gerne die Erläuterungen zur Challenge auf https://100daystooffload.com/ durch. Vielleicht hast Du auch Lust, mitzumachen?

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