Juni 13, 2021

Das ist Beitrag 35/100 der #100DaysToOffload-Challenge. Mein Ziel ist, hier mindestens 100 Beiträge im Jahr 2021 zu schreiben. So möchte ich für mich das Bloggen zur Gewohnheit machen.

Seitdem ich mich mit #DomainOfOnesOwn beschäftige, wird mein Wunsch immer größer, im Internet eine neue Art der Kontrolle und Unabhängigkeit zurückzuerlangen, die ich um die Jahrtausendwende herum schon einmal eingeübt hatte.

Das Gespräch von Alfred und Simon im Rahmen unserer #clcdooo Initiative ist für mich ganz besonders spannend … denn neben vielen hilfreichen Tipps von Simon stößt es in mir auch eine Reise in meine eigene Vergangenheit und mögliche nahe Zukunft an …

Es geht um …

  • Handgeschriebene Webseiten (den Anspruch hatte ich für meine allererste eigene Domain … und ich habe damals genug gelernt, um zumindest die Grundstruktur moderner Webseiten immer noch irgendwie entschlüsseln zu können)
  • MS Frontpage (damit hatte ich irgendwann Ende der 90er Jahre Webseiten für die Schulgarten- und Chemie-AG-Webseiten meiner Schule erstellt und mit den damals üblichen animierten GIFs bepflastert … es gab auch irgend einen Anbieter, der damals kostenfreie Domains anbot, bei denen ich zugriff … allerdings waren die Domains nicht wirklich in meinem Besitz, sondern im Besitz des Anbieters. Das war mir damals als Schüler weder klar noch wichtig. Schade … wer weiß, für was ich die „schulgarten.de“ heute hätte nutzen können …)
  • WordPress-Blogs (Grundlage für mein erstes Tagebuch-Blog auf einer mittlerweile wieder gekündigten Domain, auf dem meine Freund*innen und ich auch während unserer Auslands-Studiums-Austauschmonate und darüber hinaus Kontakt hielten … und das den Wunsch in mir weckte, ein bisschen PHP zu lernen, um die damals noch deutlich rudimentäreren Gestaltungsmöglichkeiten besser zu verstehen)
  • Facebook-Abschied (konsequent abgeschlossen erst seit der Abmeldung von WhatsApp Ende letzten Jahres)
  • Freemailer-Abschied (auch erst vor nicht allzu langer Zeit … wobei der Umzug zu Posteo vielleicht auch nur ein Zwischenschritt ist und ein eigener Mail-Server die bessere Lösung?)
  • Eine Domain für die ganze Familie (… ich habe mittlerweile leider fünf einzelne namensbezogene Domains, da starke.de, starke.eu etc. schon besetzt war und mir für die ungewöhnlichen neuen Top-Level-Domains der Mut fehlte.)
  • Die Wichtigkeit von automatisierten Backups (muss ich ernster nehmen, insbesondere weil ich da bereits zwei mal Lehrgeld zahlen durfte! Lernziel erkannt!)
  • Generell ein gefahrenbewusstes Verhalten
  • Die eigene Entwicklung sichtbar machen (das ist unsere Mission in der #clcdooo!)

Ziemlich oft schreibe ich hier ja von Themen, die ich irgendwo entdeckt habe und am liebsten gleich ausprobieren möchte. Oft fehlt mir dafür dann doch die Zeit. Wahrscheinlich ist es hier ähnlich … einen eigenen Mail-Server aufsetzen steht eher hinten auf der Liste an spannenden Technikbasteleien, die ich gerne umsetzen würde. Dennoch: Schon das Drüber-Nachdenken und Wissen, dass es immer noch möglich ist, macht mich neugierig und lernlustig. (Ganz ähnlich aufgeregt war ich übrigens beim Hören der sehr empfehlenswerten Domain it yourself Podcast-Folge mit Axel Dürkop und seinen Verweisen u. a. auf das InterPlanetary File System. Auch wenn ich davon noch rein gar nichts verstehe: Allein die Möglichkeiten und das Wissen, dass sich Menschen damit beschäftigen, machen mich fröhlich.)

100DaysToOffload: Wenn Du wissen willst, warum ich diesen seltsamen Hashtag so oft verwende, lies Dir gerne die Erläuterungen zur Challenge auf https://100daystooffload.com/ durch. Vielleicht hast Du auch Lust, mitzumachen?

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