Mai 31, 2021

Das ist Beitrag 34/100 der #100DaysToOffload-Challenge. Mein Ziel ist, hier mindestens 100 Beiträge im Jahr 2021 zu schreiben. So möchte ich für mich das Bloggen zur Gewohnheit machen.

Ich bin überrascht und sehr erfreut, auf welche Resonanz mein letzter Beitrag stößt. Eine lange Zusammenfassung eines englischsprachigen Fachbuchs … ich hätte ehrlich nie gedacht, dass das so viele Leser*innen interessiert. Wie schön! 🙂 Denn mir hat es ja auch sehr geholfen, die Gedanken zu dem Buch zu ordnen. Umso mehr freut es mich, wenn andere Menschen von dieser Sortiererei profitieren.

Nach dem langen letzten Beitrag heute mal wieder skizzenhaft. Denn gestern Abend habe einen Beitrag auf dem Blog der Corporate Learning Community verfasst, der die Hintergründe und Aktivitäten der #CLCDoOO-Initiative beschreibt … und den ich eigentlich als Beitrag 34/100 zu #100DaysToOffload wahrnehme. Aber da ich die #100DaysToOffload-Beiträge hier auf diesem Blog bündeln möchte, ordne ich ihn hier heute noch etwas ein.

Hatte ich hier schon einmal von der #CLCDoOO-Initiative berichtet? Ich glaube, nicht … dabei fühlt es sich so an, als würde ich gerade ständig dazu kommunizieren.

Zunächst lade ich Dich ein, den gestrigen Beitrag zu lesen: https://colearn.de/clcdooo/

Vielleicht findest Du danach hierher zurück … vielleicht begeistert Dich das Thema „Domain of One’s Own“ aber auch so sehr, dass Du gleich dort bleibst und Dich in den Links zur Vertiefung verlierst? 😉 Auch gut!

Mein großes Interesse an „Domain of One’s“ wird sicher auch durch das Gefühl genährt, dass sich hier vieles zusammenfügt und manches ineinander wächst, was mir gerade wichtig ist:

Mit den geschätzten Matthias Wiencke, Leonid Lezner und Holger Moller tausche ich mich öfter zu „Lernen durch Schreiben“, das eigene Wissen öffentlich teilen, Digital Gardening, Zettelkasten, Plattform-Macht, Comunities und soziale Lernräume etc. aus (die flüchtigen Notizen, die ich mir auf Zetteln während unserer Gespräche mache, umgeben mich weiterhin, ohne dass ich ihnen bisher die gebührende Nachbereitungsaktivität gewidmet hätte) …

… auch dank unserer Gespräche entdeckte ich, wie noch viel vielfältiger die Art der Wissensteilung ist, die Menschen auf ihren eigenen Domains praktizieren (das Thema Digital Garden bzw. Second Brain in einer eher wiki-artigen, auf jeden Fall aber nicht chronologisch blog-artigen Struktur eröffnete sich mir z. B. ganz neu … und auch, dass GitHub eine Rolle darin spielen und Zugriff auf Wissensdatenbanken anderer Menschen möglich machen kann, war mir in der Form noch nicht präsent) …

… ich traf immer mehr Menschen, die öffentliches Schreiben z. B. auf einem eigenen Blog üben und zur Gewohnheit machen möchten …

… über #100DaysToOffload wuchs meine Sensibilisierung gegenüber diesen Themen sowieso …

… gleichzeitig glaube ich, insbesondere wenn ich den tollen Gesprächen von Katharina Schulz und Christian Friedrich mit ihren Gesprächspartner*innen im Domain of One’s Own Podcast lausche, dass wir gerade das emanzipatorische Potenzial, das eigene, selbst zu gestaltende Bereiche in eher formalen Lehr-Lernstrukturen bieten, im Corporate Learning noch nicht genug nutzen …

… dieses Blog hier mahnt mich täglich, dass neben dem Verfassen neuer Beiträge auch ein gestalterischer Schliff längst überfällig ist … und dass mir dabei alle Möglichkeiten offen stehen, noch viel mehr als damals 2003, als ich für meine erste eigene Domain (und zwar genau diese hier, auf der Du, 18 Jahre später, diesen Blogbeitrag liest) statische HTML-Seiten schrieb, um meine Studienarbeiten zu präsentieren …

… oder wie mein früherer Kollege Tom Brückner scherzhaft auf LinkedIn piekste:

Ja, ich glaube, mein Bewusstsein, was „Wissen teilen“ noch alles bedeuten kann, wächst gerade wieder sprunghaft. Ich hatte mich in der vergangenen Zeit sehr auf Peer-to-Peer-Lernmöglichkeiten, Lerngruppen, Social Learning generell konzentriert (und werde das mit großer Begeisterung auch weiterhin tun). Die Art, wie ein zunächst ganz individuelles, persönliches und vielleicht auch abgeschlossenes Wissensmanagement mit anderen geteilt und verknüpft werden und welche Rolle dabei eine Domain of One’s Own einnehmen kann, war mir bisher diffus.

Und, ja, lieber Tom, irgendwie fühlt sich das auch wieder ein bisschen an wie damals vor über 18 Jahren. 😀

100DaysToOffload: Wenn Du wissen willst, warum ich diesen seltsamen Hashtag so oft verwende, lies Dir gerne die Erläuterungen zur Challenge auf https://100daystooffload.com/ durch. Vielleicht hast Du auch Lust, mitzumachen?

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