März 7, 2021

Das ist Beitrag 22/100 der #100DaysToOffload-Challenge. Mein Ziel ist, hier mindestens 100 Beiträge im Jahr 2021 zu schreiben. So möchte ich für mich das Bloggen zur Gewohnheit machen.

Vergangenen Donnerstag fand das #CLC21 HH statt, das erste der beiden überregionalen Corporate Learning Community Barcamps im Jahr. Wie immer kam ich übervoll mit neuer Inspiration, Ideen und Interessen aus dem Tag … und mit viel Freude darüber, wie die Teilgebenden die von mir eingebrachte Session gestalteten und welche Wertschätzung sie dem Thema “Lernen durch Schreiben” entgegenbrachten.

Ein guter Nebeneffekt: Durch die Session und z. B. einen Tweet von Christian Kaiser wissen wahrscheinlich jetzt noch mehr Menschen von diesem Weblog. Das spornt mich an, mich möglichst bald den Baustellen zu widmen, die ich in diesem Beitrag bereits zusammengefasst hatte.

Ich lud die bis zu 25 Teilgebenden (es waren nicht alle zeitgleich anwesend, aber insgesamt über die Session verteilt – so sagt es zumindest mein MS Teams Counter) zunächst auf einem Etherpad dazu ein, zur einfachen Vernetzung ihren Namen und das Medium, das sie für Schreiben nutzen, zu hinterlassen. Das Sammeln der Namen von allen, die ihn verraten möchten, ist mir auch bei Barcamp-Sessions sehr wichtig, um auch über die Session hinaus in Kontakt bleiben zu können – als Verlängerung des Session-Austauschs in den asynchronen digitalen Raum hinein.

https://yopad.eu/p/Lernen_durch_Schreiben_ (Ich werde das Etherpad die maximale Dauer von einem Jahr online und beschreibbar lassen. Ich bin selbst gespannt, ob es überlebt oder irgendwann zerstört werden wird.)

Ursprünglich hatte ich aus Gewohnheit ein digitales Whiteboard vorbereitet, um die Ideen der Session zu sammeln, aber kurz vor Beginn fiel mir auf, dass ein einfaches Etherpad das dem Thema viel angemessenere Medium ist.

Auf dem Etherpad sammelte ich neben der Einstiegsfrage nach Namen, der eigenen Publikationsplattform und dem Grund der Sessionteilgabe weitere Fragen, die ich eigentlich Schritt für Schritt diskutieren wollte. Aber (… und das war toll anzusehen!) alle Teilgebenden stürzten sich gleich mit Eifer auf die weiteren Fragen und das Dokument wuchs und wuchs in rasender Geschwindigkeit – sodass ich tatsächlich dazu ermuntern durfte, neben dem Schreiben auch in den verbalen Austausch zum Geschriebenen einzusteigen.

Im Folgenden gebe ich eine knappe Zusammenstellung der Antworten und Diskussionen darum, soweit ich sie aus dem Etherpad und meinem Gedächtnis rekonstruieren kann. Manchmal schweife ich auch ab und kommentiere sie mit weiteren Gedanken – den auch das ist “Lernen durch Schreiben”, so wie ich es leben möchte.

Liste der Teilgeber*innen und ihrer Vernetzungsmöglichkeiten bzw. Blogs

Von den Teilgeber*innen, die sich eingetragen hatten, haben die meisten kein Blog vermerkt, sondern schreiben auf Twitter und LinkedIn. Einige schrieben oder erzählten aber, dass sie an einem eigenen Blog arbeiten. In der Session sprachen wir über die unterschiedlichen Einflüsse, die die unterschiedlichen Medien auf unser Schreiben haben.
Ich freue mich sehr darauf, in den kommenden Tagen tiefer in die dort zusammengetragenen Quellen einzutauchen und sie eventuell als Anlass zum Zusammenstellen meiner ersten eigenen Blogroll zu nehmen. Mal sehen, wie das klappen wird.

Warum bist Du hier?

Die gesamte Session über fiel mir auf, dass Schreiben ein für uns alle sehr persönliches Thema zu sein scheint. Wir diskutierten über unsere individuellen Haltungen, Gewohnheiten und Praktiken gegenüber dem Schreiben, aber Schreiben als Lernprozess im Unternehmenskontext spielte in unserer Diskussion quasi keine Rolle. Ich bin zwar überzeugt, dass wir auch im Corporate Learning Schreibprozesse besser nutzen könnten (so wie ich das z. B. aus guten MOOCs kenne) – aber das Interesse der Teilgebenden lag ganz klar in ihrem persönlichen Zugang dazu.
Der Wunsch, in den Schreibfluss zu kommen, Barrieren gegenüber dem Schreiben abzubauen und auch einfach viel mehr zu schreiben, zog sich als Konstante durch die schriftlichen Rückmeldungen und die anschließende Diskussion.
Mehrere Teilgebende nannten die Bekanntschaft oder Vernetzung mit mir als Grund, warum sie gekommen waren. Das freut mich wirklich und bedeutet mir viel. Herzlichen Dank!

Eine richtig gute Lernen-durch-Schreiben-Erfahrung in letzter Zeit?

Hier kamen spannende Beispiele zusammen – sowohl berufsbezogene als auch persönliche: Newsletter-schreiben, persönliche Reflektion in mehrfach erwähnten Jahreskalendern oder (Bullet-)Journals (und dann später die alten Einträge lesen … ich kann das so sehr nachvollziehen, wie ich ja z. B. in meinen ersten Beiträgen auf diesem Blog geschrieben habe), oder auch wissenschaftliches Schreiben, Schreibdidaktik bzw. Begleitung des Schreibprozesses von Masteranden. Auch ESN wurden genannt.

Lernen durch Schreiben im Unternehmenskontext?

Wie bereits erwähnt: Schreiben im Unternehmenskontext scheint eher selten didaktisch zielgerichtet in Lernsettings genutzt zu werden. Das spornt mich an, mich in Zukunft damit noch genauer auseinander zu setzen und mich vielleicht auch gezielter mit Menschen auszutauschen, die sich mit Schreibdidaktik gut auskennen und mit denen ich überlegen könnte, wie das Lernen zu schreiben sich zu einem Lernen durch Schreiben entwickeln könnte.

Lernen durch Schreiben im privaten/individuellen Kontext?

Geht es um persönlich motiviertes, reflektierendes und intimes Schreiben, spüre ich bei mir selbst einen klaren Drang dazu, mich auf ein Thema zu fokussieren und nicht auf einen Zeitraum. Ich hatte im vergangenen Jahr für einige Wochen eine Tagesreflexion probiert (inspiriert durch Marc Habenichts Posts dazu), aber schnell gemerkt, dass ich tendenziell die Ereignisse als wertvoll bewertete, die ich von vorneherein als wertvoll wahrnehmen wollte. Außerdem fehlte mir die Halböffentlichkeit als Motivator. Nach und nach vergaß ich die Challenge.
Deshalb fand ich sehr spannend, dass zeitlich motivierte Rückblicke vielen Teilgebenden liebgewonnene Routine sind: Erfolgs-/Glückstagebuch, Dankbarkeitstagebuch und “5 Lines a day im 4. Jahr in Kombination mit einem klassischen Tagebuch (für längere Reflexionen)” wurden hier z. B. genannt.
Eine Teilgeberin brachte folgende spannende Praktik ein: “vor dem Einschlafen 10-Finger-schreiben auf dem Laptop mit geschlossenen Augen –> Einblicke in die Zwischenwelt zwischen wach und schlafend”.

Selbstverständlich diskutierten wir aber auch viel über Texte z. B. in Social Media. Dazu ein kurzer Abschweif: Auf den verschiedenen Corporate Learning Community Barcamps ist Karlheinz Papes “Twitter als Lern-Booster”-Session ja legendär. Ich glaube, Karlheinz bietet sie jedes Mal an, und mit ihr gelang mir 2017 ebenfalls der Einstieg in das regelmäßige Schreiben auf Twitter. Das Nachdenken darüber, was kondensiertes Schreiben für Twitter mit Lernen zu tun hat, war auch ein Impuls für meine Session. Auch auf dem #CLC21 bot Karlheinz die Session wieder an und Karl Damke hat dazu sogar eine tolle Sketchnote erstellt:

Mona Markmann schlug auf Twitter vor, auf einem der nächsten Camps etwas ähnliches für LinkedIn zu organisieren … und zwar aus einer anderen Perspektive als die der LinkedIn-Verkaufstrainer*innen, die meiner Ansicht nach das Thema “Schreiben auf LinkedIn” leider dominieren. Darauf freue ich mich schon und werde gerne mitmachen:

Wie/auf welche Art und Weise lernst Du beim Schreiben?

All die Überlegungen, die wir uns beim Nachdenken über unsere unterschiedlichen Arten und Stile beim Schreiben (nur für uns, im ESN, auf Social Media …) gemacht hatten, haben wir in der Frage, wie und auf welche Art und Weise wir beim Schreiben lernen, weiter konkretisiert.

Ich hatte hier im Vorfeld bei der Lektüre von Philippe Wampflers wirklich lesenwertem Reclam-Büchlein “Digitales Schreiben. Blogs & CO. im Unterricht” Charakteristika notiert, die Digitalität bzw. Schreiben auszeichnen und die mir für mein eigenes Lernen durch Schreiben bedeutsam scheinen:

  1. Nach Wampfler (Wampfler, Digitales Schreiben, 2020, S. 16) unterscheidet Jacob Ossner Schreibprozesse in drei Funktionen: die psychische Funktion (“implizit gefühltes oder gedachtes wird bewusst und sichtbar”), soziale Funktion (der Text richte sich an eine andere Person und sei damit kommunikativ) und kognitive Funktion (“Schreiben dient dem Erkenntnisgewinn oder der Entlastung des Gedächtnisses. (…) Auf einem Blog ein Thema längerfristig gezielt bearbeiten, indem Erkenntnisse dazu notiert, Verweise auf wichtige Texte zum Thema vorgenommen und Verknüpfungen zwischen diesen Texten und wichtigen Profilen hergestellt werden.”).
  2. Außerdem verweist Wampfler (S. 14) auf Felix Stalder, der in seinem grandiosen Buch “Kultur der Digitalität” (wahrscheinlich das beste Buch, das ich über Digitalität je gelesen habe) dessen wesentlichen Merkmale herausarbeitet: Referentialität (Bezug auf Vorarbeiten, Verweise, Einbettung von Zitaten und Bildern …), Gemeinschaftlichkeit (Texte entstehen gemeinsam) und Algorithmizität (technische Aufbereitung und Verarbeitung der Texte).

Die Session-Teilgebenden ergänzten weitere Beobachtungen dazu, welche Möglichkeiten ihnen Lernen durch Schreiben eröffnen: Das Memorieren wird gefördert, Zusammenhänge werden klarer, die Strukturierung gelingt, Inhalte werden mit individuellem Bezug versehen und mit Sinn angereichert (in diesem Zusammenhang sprachen wir über Harold Jarches “Seek>Sense>Share”-Modell. Sehr schön fand ich auch das folgende Zitat: “einfach Mut haben, Ideen ‘köcheln’ zu lassen”. Eine Teilgeberin berichtete davon, dass sie ihre Texte in genau dem gleichen Etherpad (Yopad) strukturiere, das wir auch gerade für unsere Session nutzen, andere bevorzugten analoge oder digitale Mindmaps (empfohlen wurde Mindmeister in Kombination mit Meistertask).

Welche Rolle spielt Öffentlichkeit und/oder Kollaboration beim Schreiben für Dich?

Da Motivation zum Schreiben und Konzentration auf das Endergebnis ein wichtiges Thema für die meisten Teilgebenden ist, sprachen wir natürlich darüber, welche Auswirkungen eine (vermutete) Leser*innenschaft bzw. empfangenes Feedback auf unsere Texte hat. Auch hier hatte ich im Vorfeld zwei Passagen aus der Einleitung von Wampflers Buch herausgeschrieben, mit denen ich mich sehr identifizieren kann:

Das erste ist ein Zitat aus einem Artikel von Meral Kurashi: “Es ist schön, eine Geschichte zu erzählen, plötzlich wird sie wahr. Allein dadurch, dass sie jemand liest, und eine weitere Person vielleicht, und darüber spricht, sie weiterdenkt und etwas mitnimmt, sich erkennt darin – oder auch nur ein Gefühl wiederfindet, etwas, was sie berührt.” (zit. nach Wampfler, S, 7)

Außerdem folgende Passage von Wampfler: “Was geschriebenes bedeuten mag, erfahren Menschen erst, wenn andere es lesen. (…) Auf digitalen Plattformen wird über die Praktiken der Likes, über Kommentare und andere Reaktionen sichtbar, wer einen Text wahrgenommen und wer darauf reagiert hat. Diese Mess- und Sichtbarkeit der Rezeptionen beeinflusst Schreibsettings.” (Wampfler, S7f)

Wie motivierst Du Dich zum Schreiben und was möchtest Du am Lernen durch Schreiben bei Dir verbessern?

Die Regelmäßigkeit und generell “mehr Schreiben” spielte in unserer Diskussion eine große Rolle. Denn Lernen durch Schreiben lernen wir nur durch Schreiben. Und Schreiben lernen wir nur durch Schreiben …

Für einige der Teilgebenden ist der Tages- oder Wochenrückblick ein motivierendes Format (hier könnten auch Weeknotes hilfreich sein – und passende Weeknote-Templates). Für mich sind es wahrscheinlich eher die #100DaysToOffload-Challenge, weil ich mich hier einerseits freier fühle, mich andererseits aber auch besser auf ein (Lern-)thema konzentrieren kann. (Interessant finde ich, dass beide Routinen unter Programmierer*innen besonders beliebt zu sein scheinen … zumindest ist das mein Eindruck, wenn ich mich durch unter entsprechender Bezeichnung publizierte Inhalte klicke. Woran liegt das?).

“In den Alltag integrieren, dranbleiben, sich bewusst die Zeit dafür nehmen” und “den Stil und die Zeit, die ich dafür benötige” … das sind Punkte, die sich auch bei mir beim Verfassen dieses Beitrags 22 noch nicht etabliert oder maßgeblich verbessert haben. Oft fühle ich mich immer noch gestresst durch den Druck, einen neuen Beitrag erstellen zu “müssen”, insbesondere weil ich nie weiß, wann ich genug Zeit finde, ihn konzentriert zu bearbeiten, und wann ich wieder unterbrochen werde. Ich glaube, ich habe noch keinen einzigen Beitrag am Stück geschrieben und ich habe immer noch nicht die Entspanntheit gefunden, einen Beitrag einfach runterzutippen und zu veröffentlichen – aber da möchte ich über kurz oder lang wohl hin. Es gibt derzeit immer noch das eine oder andere oder weitere, das es zu ergänzen gibt.

Als weitere motivierende Faktoren besprachen wir das Anlegen einer Vorabstruktur, die peu à peu verfeinert wird. Das ist ein Vorgehen, das sich bei vielen der Teilgebenden als zielführend herausstellt. Eine Teilgeberin berichtete, dass sie die von ihr im Verfassen wissenschaftlicher Texte betreuten Studierenden genau in dieser Art des Strukturierens und Verfeinerns besonders unterstützen kann.

Mich interessierte, ob die anderen Teilgebenden einmal veröffentlichte Texte später noch überarbeiten. Denn theoretisch ist das bei Blog- oder LinkedIn-Beiträgen problemlos möglich … auf dem eigenen Blog sogar im ‘Verborgenen’, ohne das es jemand merkt. Interessant finde ich dazu auch den Artikel “Blogging as a forgiving medium” von Austin Kleon, der beschreibt, wie seine Blogartikel eigentlich erst bei den Lesenden reifen, die ihn auf Fehler aufmerksam machen, die er dann entfernt. Das nachträgliche Überarbeiten schien bei den Teilgebenden aber eher unbekannt zu sein. Ich habe selbst schon den einen oder anderen Tippfehler korrigiert, aber eher selten inhaltliche Korrekturen vorgenommen. Allerdings hätte ich Lust, ein entsprechendes Vorgehen einmal gezielt auszuprobieren – also einen Artikel zu skizzieren, den ich iterativ und transparent immer weiter ausbaue. Das wäre aber ein ganz anderer Ansatz als #100DaysToOffload. Vielleicht muss ich mir dafür meine eigene Challenge formulieren.

Weiter wurde die Rückschau auf alte Journal-Einträge und das Erkennen einer Entwicklung als motivierender Faktor erkannt. Ich bin selbst sehr gespannt, wie ich wohl nach dem 100. Beitrag auf mein Potpourri an Beiträgen, deren Entwicklung und allmähliche thematische Fokussierung zurückblicken/zurücklesen werde.

Welche Tipps zu Tools / Texte / Literatur möchtest Du mit uns teilen?

Abschließend widmeten wir uns noch einmal weiteren Quellen, Tools und Tipps, die wir uns gegenseitig empfehlen möchten.

Ohne den Thoughtshrapnel-Newsletter von Doug Belshaw wäre ich nie auf #100DaysToOffload gestoßen. Generell ist dieser Newsletter neben der Edumail von Nele Hirsch (die von mehreren Teilgeberinnen empfohlen wurde) einer der wertvollsten und inspirierenden Newsletter, die ich empfange.

An Text-Editoren wurden neben besagtem und in der Session selbst genutzten YoPad noch Ulysses (für Apple-Betriebssysteme; generiert MarkUp und Texte können in quasi beliebigen Formaten exportiert werden) und OmmWriter (für besondere Konzentration und Flow mit dem Schreiben) genannt. Ich selbst schreibe die meisten Beiträge direkt in WordPress (hier überlege ich allerdings noch, wie ich am besten Tippfehler erkenne: Über ein WordPress-Plugin oder ein Browser-Plugin wie Language Tool, dessen Vertrauenswürdigkeit ich aber erst einmal recherchieren möchte – deshalb sind meine Beiträge bisher garantiert ohne Spellcheck erstellt und mit Fehlern verziert.)

Als eine weitere Empfehlung finde ich futureme auf dem Etherpad. Das ist ein Dienst, mit dem Du einen Brief an Dein zukünftiges Ich schreiben kannst, der Dir dann wahlweise in einem, drei oder auch fünf Jahren zurückgemailt wird. Eine sehr spannende Übung (ich kenne sie aus Working Out Loud), die ich in dieser Form demnächst auch einmal ausprobieren möchte.

Zwei weitere Buchvorschläge wurden von den Teilgebenden ebenfalls ergänzt: “Über das Schreiben” von Sol Stein (diese Rezension macht mich auf jeden Fall neugierig!) und “Einfach besser texten” von Stefan Gottschling.

Eine Schatzkiste!

Eine der Sessions meiner #CLC-Historie, die mir sehr eindrücklich in Erinnerung ist, ist die auf dem #CLC18, in der Nadja Petranovskaja die Teilgebenden einlud, sich um vier Papiere zu bewegen und darauf mit Filzstiften Lieblingsformate, -modelle, -tools und -spiele zu sammeln. Nach kurzer Zeit hatten wir eine stattliche Sammlung zusammengetragen, die wir uns in der folgenden Zeit gegenseitig näher brachten.

Diese und manche ähnlich ablaufenden Sessions waren für mich immer Prototypen einer guten Barcamp-Session. Wir nutzen unser versammeltes Wissen, unseren versammelten Erfahrungsschatz, und demonstrieren, dass wir dadurch in 45 Minuten einen Schatz heben können.

Deshalb hat es mich mit solcher Freude erfüllt, als alle Teilgebenden in der von mir gerade eröffneten Session sofort mit der Befüllung des Etherpads starteten und auch parallel zu dem daraus entstehenden Erfahrungsaustausch weitere Ergänzungen vornahmen. Es ist ein Schatz und ein Geschenk für mich, anhand dieser in Co-Creation entstandenen Doku die Session heute gedanklich Revue passieren zu lassen.

Danke an jede*n Einzelne*n von euch – für das Teilen eurer Tipps und Erfahrungen, für das Stellen eurer Fragen, für das gemeinsame Lernen in der Session und über die Session hinaus in den digitalen Textmedien, für die geteilte Neugier auf Schreiben … für die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden und beim Schreiben! Ich bin fröhlich!

#100DaysToOffload: Wenn Du wissen willst, warum ich diesen seltsamen Hashtag so oft verwende, lies Dir gerne die Erläuterungen zur Challenge auf https://100daystooffload.com/ durch. Vielleicht hast Du auch Lust, mitzumachen?

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