Januar 16, 2021

Das ist Beitrag 9/100 der #100DaysToOffload-Challenge. Mein Ziel ist, hier mindestens 100 Beiträge im Jahr 2021 zu schreiben. So möchte ich für mich das Bloggen zur Gewohnheit machen.

Beim Betrachten meiner Twitter-Timeline kommt es mir so vor, als ob gerade viele Menschen viel Zeit und Geld in die Verbesserung ihres Homeoffice-Setups stecken. Plötzlich werden aus vormals improvisierten Arbeitsplätzen in der Rümpelkammer beeindruckende Studios, um auch noch das letzte Quäntchen Qualität aus Videokonferenzen herauszuholen.

So weit gehe ich noch nicht, aber auch ich habe seit einiger Zeit Spaß daran, meinen Arbeitsplatz zu verbessern – mit überschaubaurem finanziellen Einsatz.

Als alle Kolleg*innen im März 2020 ins Homeoffice gingen, haben wir für einige Wochen eine täglich erscheinende Videoserie erstellt, in der wir Tipps und Hacks vom heimischen Arbeitsplatz teilten.

Meine damalige erste Folge war eine kleine Hymne an meine Webcam … und tatsächlich schafften sich damals einige Kolleg*innen ebenfalls eine externe Webcam an (die damals erst ausverkauft und dann zu deutlich gestiegenen Preisen angeboten wurden):

Seitdem ist einiges dazugekommen. Ich fasse im folgenden kurz zusammen, was ich an meinem Arbeitsplatz besonders schätze:

Meine drei Monitore (den dritten habe ich erst heute aufgebaut) schätze ich besonders bei Online-Sessions, in denen ich mit Powerpoint präsentiere. Auf dem Laptop-Monitor befindet sich die Folie, die übertragen wird. Auf dem Hauptmonitor ist die Referentenansicht mit Notizen etc. eingeblendet. Auf ihm sitzt auch die externe Webcam. Und auf dem kleinen Monitor über Hauptmonitor und Webcam habe ich die Online-Session-Teilnehmenden, den Chat etc. im Blickfeld.

Die Monitore hängen an einem Monitor-Ständer, das ich ebenfalls heute aufgebaut habe. Ich freue mich über den gewonnenen Platz auf meinem Schreibtisch.

Die externe Webcam sendet nicht nur einen FullHD-Videostream, sondern enthält auch ein einigermaßen brauchbares Mikrofon. Außerdem ist sie so platziert, dass ich sowohl beim Blick auf den kleinen Monitor mit meinen Gesprächspartner*innen als auch beim Blick auf das Notiz-Feld der Referentenansicht noch in die Nähe der Kameralinse blicke.

Die beiden LED-Lichtpanels rechts und links leuchten mein Gesicht gleichmäßig aus, ohne mich zu blenden. Vorher hatte ich ein Ringlicht um die Webcam (im Video zu sehen), das mir bei längeren Sessions aber schnell zu hell wurde. Außerdem sah mein Gesicht immer sehr …. angestrahlt … aus. Das Licht von rechts und links ist deutlich angenehmer.

Mein Laptop steht übrigens auf einer Dokumentenablage mit zwei Fächern, die meine Getting Things Done Inbox sein soll. Noch habe ich die Methode aber nicht verinnerlicht … deshalb stapeln sich hier die Zettel.

Ein Plan für die Zukunft ist die Anschaffung eines richtig ordentlichen Mikrofons, das ich auch für Podcasts verwenden kann. Allerdings möchte ich nicht die großartige (im obigen Video gepriesene) Flexibilität verlieren, ohne Kopfhörer zu kommunizieren. Das in die Webcam eingebaute Mikrofon verhindert Rückkopplungen ziemlich zuverlässig. Deshalb bin ich noch am Zögern, welches Mikrofon es sein soll. Wenn Du Tipps für mich hast, freue ich mich über Deinen Kommentar.

#100DaysToOffload: Wenn Du wissen willst, warum ich diesen seltsamen Hashtag so oft verwende, lies Dir gerne die Erläuterungen zur Challenge auf https://100daystooffload.com/ durch. Vielleicht hast Du auch Lust, mitzumachen?

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